WARUM SØNDERBORG?

 

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DÜSTERE AUSSICHTEN

Wie viele andere ländliche Gebiete in Europa befindet sich Sønderborg und Umgebung in einer negativen Spirale. Während die Zahl älterer Menschen wächst, ziehen die Jungen in die Großstädte. Das bedeutet, dass dem Gebiet
Kompetenzen entzogen werden. Statistiken und Prognosen stempeln Sønderborg und große Teile von Süddänemark und Norddeutschland zum „Randgebiet“

 

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Dybbøl-Mühle in Sønderborg 
 
 

RANDGEBIET DURCH GESCHICHTE UND GRENZE

Früher gehörten Sønderborg und Sønderjylland zum Herzogtum Schleswig. Man war in erster Linie Schleswiger. Die Sprachen Dänisch, Deutsch und Friesisch mischten sich. Sønderborg wurde zum Brennpunkt blutiger Kriege.
Die Mühle von Düppel wurde zweimal zusammengeschossen – zuletzt 1864 vor fast 150 Jahren, als Dänemark ein Drittel seines Staatsgebiets einbüßte und Sønderborg und Sønderjylland deutsch wurden.

Nach dem Ersten Weltkrieg erhielt die Grenze nach einer Volksabstimmung ihren heutigen Verlauf. Heute ist die Grenze durchlässig, aber
es gibt immer noch Hindernisse im Alltagsleben und in der Zusammenarbeit über die Grenze hinweg, was das Grenzland noch mehr zu einem Randgebiet macht.

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Preußen bei Dybbøls Redoubt 2 nach der Schlacht 18. April 1864
 
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Die preußischen und österreichischen Eroberung von Alsen im Jahre 1864 wurde von Wilhelm Camphausen gemalt.