30. März 2011

SCHLESWIG-HOLSTEIN-POLITIKER TAUCHEN TIEFER IN DIE MATERIE DER KULTURHAUPTSTADT EIN

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Anke Spoorendonk, rechts, und Birte Pauls nach dem Treffen in 'Der roten Meetingbox' im Alsion.
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Bereits drei Jahre zuvor war der Europarat aus Kiel auf einem Treffen im Sønderborg Slot. Hier stellte der Vorsitzende des Wirtschafts- und Kulturausschusses Stefan Kleinschmidt die frisch entworfene Idee der Europäische Kulturhauptstadt 2017 in Zusammenarbeit mit der Grenzregion vor.

Heute, Mittwoch, erklärten sich die Mitglieder des Europarats bereit tiefer in die Materie einzutauchen und mit konkreten Plänen für die Kulturhauptstadt loszulegen. Dies geschah im Ausbildungs- und Kulturzentrum Alsion in Sønderborg.

In der Zwischenzeit hatten die Politiker des Landtages schon lange beschlossen, das Projekt zu unterstützen.

„Im Mai werden wir einen Entwicklungsplan für Schleswig-Holstein ausarbeiten, und dann finde ich, können wir gleich das Kulturhauptstadtprojekt mit einbeziehen, auch um dabei zu helfen, die Begeisterung für dieses Projekt zu schaffen.“, sagte Anke Spoorendonk, SSW Mitglied des Rates.

CDU-Mitglied Wilfried Wengler meinte, dass die Kulturhauptstadt nicht auf einen Entwicklungsplan warten kann, sonder schlug vor die Kulturhauptstadt separat zu bearbeiten. Das würde dann natürlich auch in den kommenden Kulturentwicklungsplan hinein passen.

EIn Gemeinsamer plan für beide seiten

Das hört Stefan Kleinschmidt gerne, der dieses Treffen auch dazu nutzte, die Arbeit des neu entworfenen Wachstumszentrums vorzustellen, für welches er Projektleiter ist. Das Wachstumszentrum ist ein Interregprojekt, welches Süddänemarks und Norddeutschlands Position durch Zusammenarbeit stärken soll.

”Das wäre wirklich fantastisch, wenn wir einen Kulturentwicklungsplan auf beiden Seiten der Grenze bekommen, und besonders wenn so abgestimmt würde, dass es als EIN gemeinsamer Plan anerkannt würde.“, sagte Stefan Kleinschmidt