2017 EXECUTIVE BOARD

Ein starkes Team bringt sich da ins Spiel, mit Kompetenzen aus Wirtschaft, Bildung, Kultur, Behörden, Kommunikation und Marketing. Sonderburg 2017 rühmt sich eines Führungsausschusses (sog. Executive Board), der ständig die Entwicklung des Projekts im Auge hat, den laufenden Fortgang sicherstellt und darauf achtet, dass die Richtlinien der Kommission für Kulturhauptstadtbewerber beachtet werden. Die 11 Mitglieder kommen aus der gesamten Region Süddänemark und verfügen über ein umfassendes nationales wie internationales Netzwerk – wodurch sie sich als starke Botschafter für die Bewerbung Sonderburgs einbringen können.

Board_of_Executive_Digital_400_bred.jpg

Vorsitzender des Executive Board ist der Kommunaldirektor der Kommune Sonderburg, Søren Bonde Hansen.

Ihm zur Seite steht Jørgen Mads Clausen, Vorstand der Danfoss-Werke und Vorsitzender des Energiebranchensektors von Danish Industry – ein namhafter Wirtschaftskapitän, dessen Wort im gesellschaftlichen Diskurs Gewicht hat.

Mit dabei ist auch Lasse Krull, der in der Region Süddänemark Vorsitzender des Sonderausschusses für Regionale Entwicklung ist. Er ist außerdem ehemaliger Vorsitzender der Konservativen Jugend (also der dänischen Jungen Union) und war eine zeitlang Vizebürgermeister der Kommune Svendborg auf Fünen.

Die kreativen Köpfe der Region sind stark vertreten, z. B. durch Elsebeth Gerner Nielsen, ehemalige dänische Kulturministerin und Mitglied des Parlaments (Folketing) für die Fraktion der Linksliberalen (Radikale Venstre). Jetzt ist sie Leiterin der Designschule Kolding.

Ein weiteres Schwergewicht ist der Rektor der Süddänischen Universität, Jens Oddershede. Er ist außerdem Mitglied des Wirtschaftsbeirates der Stadt Odense sowie Mitglied im Vorstand der Süddänischen Forscherparks, der Akademie der Technischen Wissenschaften und Vorsitzender des Beirates der Dänischen Naturwissenschaftsvermittlung.

Auch Bjarne Rasmussen, ein umtriebiger Sonderburger Unternehmer und Interessenvertreter des Projekts Kunsthalle, stellt seine Erfahrung und sein Wissen in den Dienst des Executive Board und Sonderburgs 2017. Die Kunsthalle ist ein wichtiges Element des Masterplans von Frank Gehry zur Entwicklung des Sonderburger Hafengebiets. Die Fertigstellung ist für 2016 geplant.

In ähnlicher Weise bringt sich der deutsche Wirtschaftslenker Hans Julius-Ahlmann ein, der die weltweit operierende ACO Gruppe mit Stammsitz in Büdelsdorf führt. Ahlmann ist ein engagierter und unermüdlicher Kulturunternehmer und Initiator von NordArt, Kunstwerk Carlshütte in Rendsburg.

Die deutschen Kooperationspartner des grenzüberschreitenden Kulturhauptstadtprojekts sind durch Simon Faber vertreten, seines Zeichens Oberbürgermeister der Stadt Flensburg. Faber war u. a. Chefsekretär des Dänischen Rundfunk-Symphonieorchesters sowie Südschleswigbeauftragter im dänischen Parlament, dem Folketing. Seit 2011 ist er Flensburger Oberbürgermeister.

Der Urheber und Ideenentwickler des süddänischen Versuchs, Kulturhauptstadt zu werden, ist natürlich auch mit von der Partie: Stephan Kleinschmidt, Vorsitzender des Kultur- und Wirtschaftsausschusses der Kommune Sonderburg. Kleinschmidt wuchs in Rinkenis unweit von Sonderburg auf und gehört der deutschen Minderheit in Nordschleswig an. Er setzt sich mit großem Elan für den Abbau der traditionellen Grenzen zwischen deutscher und dänischer Bevölkerung in Nordschleswig (dän. Sønderjylland) und dem Landesteil Schleswig ein.

Aus der Kommune Sonderburg sind außerdem dabei: Bürgermeisterin Aase Nyegaard, John Frederiksen, Leiter des Centers für Kultur, Else Christensen Redzepovic, Sekretariatsleiterin des 2017 Sekretariats und Interessenvertreterin der Bewerbung, sowie Henriette Pilegaard, Kommunikationsmanagerin des 2017 Sekretariats.

Schlussendlich ist noch Christian Have im Executive Board. Have zählt zu den führenden Kommunikationsberatern Dänemarks in Sachen Kunst und Kultur und beschäftigt sich seit Mitte der 80er Jahre mit Öffentlichkeitsarbeit/PR und Kommunikation bei Kulturevents jeder erdenklichen Art.